brick

BRICK

Nicht noch ein Teenie-Film!

 

Heute habe ich etwas für wahre Filmfans im Repertoire. Ich kann von mir sagen, dass ich ein paar Filme in meinem Leben gesehen habe. Ich würde auch behaupten, dass ich fast schon jedem Genre mindestens einen Besuch abgestattet habe. Außer es ist wirklich das Sub-Genre eines Sub-Genres von Indiefilmen, die nur in Indonesien gedreht werden oder so ähnlich. Deshalb kann ich sagen, dass es genug Filme gibt, in denen die Macher versuchen etwas Neues zu probieren. Leider fehlt dann oft der ganze Mut dazu und am Ende kommt eine komische Mischung oder nur Bruchteile von dem heraus, was es einmal werden sollte.

 

Brick ist anders. Der Film aus dem Jahr 2005 vermischt zwei Genres, die man auf den ersten Blick nicht vereinbaren kann. Ein Teenie-Film im Stile eines Film noir. Ist das machbar? Und wie!

 

Brendan (Joseph Gordon-Levitt) ist ein Einzelgänger an seiner Highschool. Eines Tages kriegt er einen seltsamen Anruf von seiner Exfreundin Emily, die ihn um Hilfe bittet. Jedoch ist sie für ihn zunächst nicht auffindbar. Also geht er verschiedenen Hinweisen nach, um sie zu suchen. Als er sie aufspürt, schickt sie ihn jedoch weg und möchte seine Hilfe nicht. Brendan lässt sich jedoch nicht abwimmeln und versucht ihr, ohne ihr Wissen, zu helfen.

 

Ich kann den Film wirklich nur jedem ans Herz legen. Zwar wirkt die Mischung zwischen den beiden Genres manchmal etwas verstörend, doch wenn man sich daran gewöhnt hat, so etwa nach den ersten 15 – 20 Minuten, wird der Film wirklich interessant. Was dann folgt ist mitfiebern, wie Brendan versucht den Fall um seine Exfreundin zu lösen.

 

Der Streifen ist ein absoluter Indiefilm und war mir eigentlich absolut unbekannt. Wer sehen möchte, warum viele Menschen sagen, dass Joseph Gordon-Levitt aussieht wie Heath Ledger sollte auch einen Blick riskieren. Ich finde in diesem Film ist die Ähnlichkeit frappierend. Also anschauen, die erste Verwunderung überstehen und dann einen wirklich einzigartigen Film genießen.

 

Jan

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